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Update vom 04. April 2018.

Genius Epidemicus vom keuchenden Reizhusten während/nach der Grippe

Von Gabriele Spooren-Bunzel

Nach einer der schwersten Influenzaepidemien (höchster Krankenstand seit über 20 Jahren) bekommen während oder nach der Grippe/Influenza seit über 5 Monaten Patienten plötzlich einen keuchenden, asthmaähnlichen Reizhusten teilweise mit Fieber, großer Schwäche und Lymphknotenschwellung (viele Patienten zeigten auch eine aktivierte Mononukleose). Dieser heftige Reizhusten erinnert an Keuchhusten, da er tagsüber und nachts auch häufig zu Würgen/Erbrechen führt. Folgende Rubriken wurden ausgewählt:

Husten-keuchend

Husten-Keuchend-Rumoren von oben in der Brust nach unten; vernehmbares, hörbares

Allgemeines-Mononukleose

Brust-Schmerz-Husten-wund schmerzend

Brust-Schmerz-brennend

Das Mittel der Wahl bei über 150 Patienten war jedes Mal Muriaticum acidum C200 über 3 Tage, 3 x täglich verabreicht. Evtl. musste es nach 3 Tagen Pause nochmals wiederholt werden. Bei der sofortigen Einnahme von Muriaticum acidum C200 zu Beginn des Reizhustens konnte dieser häufig gestoppt werden.

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Update vom 13. März 2018.

Grippeverläufe teils schwerer als anfangs erwartet: bisher starben in Deutschland mindestens 358 Patienten an den Folgen

Anders als von uns anfänglich angenommen, ist die Gefährlichkeit der Epidemie doch größer als erwartet. Bei uns sahen wir keine lebensgefährlichen Verläufe außer anfangs einer schweren Pneumonie. Doch nun berichten die Medien über immer mehr Todesfälle. Das Robert Koch Institut gibt an, dass bis letzte Woche in Deutschland 358 Menschen an den Folgen der saisonalen Grippe verstorben seien. Allerdings umfasst diese Zahl nur die labordiagnostizierten Fälle. Die Zahl der mit einfacher klinischer Diagnose gestellten Todesfälle dürfte wesentlich höher liegen. BILD ("Dreischichtbetrieb im Krematorium") schildert einen dramatischen Anstieg der Todesfälle in Sachsen, die nicht immer als Influenza A oder B diagnostiziert wurden, sondern meist als Pneumonie oder Herzversagen bei Grippe.

https://www.bild.de/regional/dresden/grippe/totenstau-im-krematorium-55077310.bild.html

In unserer Praxis geht die Häufigkeit der Infekte nicht zurück, Tag für Tag kommen auch ganz frische Infekte. Die segensreiche Wirkung von Nux-v 200 ist nach wie vor überzeugend, und wir sind sicher, dass eine weite Verbreitung dieser Information hilfreich wäre, wie auch die zahlreichen positiven Kommentare auf unserem Blog zeigen. Wir haben kaum Mühe in der Behandlung, weil die größte Zahl der Patienten damit keine Kompli­kationen hat und schnell wieder gesund wird. Auch bei manchmal beobachteten Rückfällen hilft das Mittel im erwarteten Rahmen erneut. Kollegen, die daran zweifeln, ob homöopathische Mittel wirksam sind, könnten sie hier leicht auf die Probe stellen und das Mittel begleitend zu ihrer üblichen Therapie einsetzen; wir sind überzeugt, dass sie bessere Verläufe sehen würden als sonst.

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Update vom 9. März 2018.

Deutschland flächendeckend grippal: Nux-v weiter führend

Die RKI-Grippekarte zeigt in Deutschland ein flächendeckendes Rot, eine Ausbreitung der saisonalen Grippe wie seit 10 Jahren nicht mehr: https://influenza.rki.de/MapArchive.aspx. Die Verläufe scheinen generell aber nicht so schwer zu sein wie vor 2 Jahren, nur die landesweite Ausbreitung ist beeindruckend. In unserer Praxis liegt die Zahl der behandelten Patienten inzwischen weit über 100, und das epidemische Mittel ist weiter Nux vomica.

Nux vomica in der C200 ist das beste Mittel. Ein exemplarischer Verlauf, wie wir ihn hier sehr oft sehen, wird von einem Leser des Grippeblogs aus Bayern geschildert (siehe in der Kommentarspalte). Anfangs nahm er das scheinbar gut angezeigte Bryonia, doch als es nach einer Woche nicht half, sah er in unserem Blog Nux vomica. Die C30 half ihm nach wenigen Tagen, doch Restbeschwerden blieben. Darauf nahm er eine Woche später die C200 und war nach 3 Tagen beschwerdefrei. Der Krankheitsverlauf ging über 3 Wochen, und erst nach der C200 ging es wieder richtig gut.

Wenn das Mittel rechtzeitig genommen wird, kann es den Verlauf deutlich abkürzen oder auch quasi abortieren, wie es gerade vor wenigen Tagen bei einem Kollegen in unserer Praxis der Fall war. Markus Kuntosch war es nämlich, der gleich zu Beginn das epidemische Mittel gefunden hatte, weil ein damit behandeltes Kind nach wenigen Stunden wieder gesund wurde und wir dann Nux vomica probatorisch in anderen Fällen gaben, mit Erfolg. Nun durfte er die guten Früchte seiner homöopathischen Entdeckung auch selbst ernten. Er war Anfang der Woche nach einem langen Praxistag am Abend sicher, dass ihn die Grippe nun doch noch eingeholt hatte: Schüttelfrost, Wechsel von heiß und kalt in rascher Folge, starke Kopfschmerzen, Übelkeit, starkes Krankheitsgefühl, sehr abgeschlagen, das typische derzeitige Grippegefühl. Er nahm Nux vomica C200, ging ins Bett, schlief sehr lange und tief und erwachte morgens gesund und munter. Danke Nux vomica, danke liebe Homöopathie!

>> Rückmeldungen zum Artikel finden Sie in den Kommentaren

 

Update vom 26. Februar 2018.

Nux vomica auch in Ungarn wirksam bei saisonaler Grippe.

Nux vomica bleibt weiter als epidemisches Mittel ganz vorn. Bei uns blieb das Verhältnis, in dem Nux-v. überzeugend wirkte, mit ca. 80% ziemlich gleich, doch wir haben nicht mehr alle Fälle einzeln festgehalten, weil wir von Fremdpatienten aus geschlossenen Kollegenpraxen nahezu überschwemmt wurden. Deren Zahl dürfte inzwischen auf über 80 angestiegen sein.

Inzwischen hat auch ein ungarischer Kollege, der unabhängig von uns auf das Mittel gekommen war und es mit Erfolg gegeben hatte, Nux vomica als epidemisches Mittel bestätigt. Siehe dazu im Link zu den Kommentaren.

Gibt es Folgemittel, wenn Nux-v. nicht hilft?

In ca. 20% war bei uns ein Folgemittel nötig. Es zeigten sich jedoch keine eindeutigen Zweitmittel. Vielleicht ist Bryonia bei intermittierendem Verlauf oder Phytolacca bei dominierendem Halsweh mit roten Mandeln oder Gelsemium bei Kopfgrippe oder Ipecacuanha bei starkem Würgreiz mit dem Husten oder Eupatorium bei besonders ausgeprägtem Zerschlagen­heitsgefühl etwas häufiger angezeigt, doch bei 2-3 Fällen pro Folgemittel kann bei unseren begrenzten Beobachtungs­zahlen nicht von einer Häufung gesprochen werden. In einem Fall war bei einer schweren Pneumonie ein Antibiotikum plus Ferrum phos C30 rettend, doch letzteres wurde nach rein individuellen Gesichtspunkten ausgesucht.

Welche Potenz?

Die wirksamen Potenzen reichen weiterhin von den tiefen bis zu den hohen, wobei das Mittel ab der C30 nachdrücklicher zu wirken scheint. Allerdings ist auch eine gewisse Rückfallquote zu beobachten, bei der ein mehrtägiges beschwerdefreies Intervall noch keine Heilung darstellt und eine erneute Mittelgabe nötig wird, besser in höherer Potenz als zuvor. Ferner ist eine häufige Wiederholung oft sehr nützlich. So kann zu Beginn über die ersten Tage eine 200er durchaus stündlich und dann seltener gegeben werden, je nach Wirkung. Als Prophylaxe scheint die C30 zu genügen, vielleicht 1x pro Woche bei bestehender Exposition. Bei sehr rascher Gabe, falls die Grippe plötzlich einsetzt, scheint eine einzige Hochpotenz zu genügen, sobald die Symptome sich erstmals zeigen. Das jedenfalls legen die folgenden zwei Fälle nahe.

Was sind besonders typische Symptome für Nux-v.?

Bei zwei Kollegen, die selbst zu erkranken drohten, war die 200er und die 1000er sehr schnell hilfreich und abortierte den Krankheitsverlauf gleich zu Beginn. Beide hatten die für das derzeitige epidemische Mittel besonders typischen Anzeichen: plötzlicher Beginn mit starkem Krankheitsgefühl in der Nacht früh morgens, mit Kopfweh und Übelkeit. Beide nahmen sofort Nux vomica, der eine als 200 und der andere als 1000, und es kam zu keinem Ausbruch des Infekts, nach 1-2 Stunden war es vorbei.

Wechselt das angezeigte Mittel je nach Epidemie?

Die seit Jahrhunderten beobachtete Tatsache, dass bei Epidemien mit gleicher Diagnose trotzdem oft ein unterschiedliches epidemisches Mittel angezeigt ist, kann man auch in unserer Beobachtung der saisonalen Grippe sehen. Es gibt kein "homöopathisches Mittel für Grippe", sondern man muss bei der jeweiligen Grippewelle so lange suchen, bis man das passende findet, und zwar durch Beobachtung der Wirkung. Man sucht zu Beginn durch die übliche Repertorisation der Symptome und gibt die resultierenden Mittel, bis man eines findet, das besonders überzeugend und rasch hilft. So war z. B. das im Frühjahr 2015 ausgezeichnet wirksame Mittel Squilla oder Scilla maritima heuer recht wirkungslos, wie wir bei einigen Patienten sahen, die dieses Mittel noch zuhause hatten und es wegen der damals so überzeugenden Wirkung zuerst nahmen, jedoch ohne vergleichbare Hilfe.

>> Rückmeldungen zum Artikel finden Sie in den Kommentaren

 

Update vom 15. Februar 2018.

Nux vomica als epidemisches Mittel bei saisonaler Grippe bestätigt.

Ein Beitrag der Kanderner Praxis von Ulrich Welte und Markus Kuntosch

Inzwischen hat sich Nux vomica als epidemisches Mittel in unserer Praxis bestätigt. Es wurde bei über 30 Patienten mit diversen grippalen Symptomen gegeben und wirkte in ca. 80% der Fälle gut bis sehr gut. In ca. 20% der gut ansprechenden Patienten war ein Folgemittel nötig, oft Ipecacuanha oder ein persönliches Mittel. Interessant war auch, dass sehr oft Bryonia angezeigt schien. Mehrere Patienten nahmen es ohne deutliche Besserung, bis Nux-v. die Wende brachte. Auch Eupatorium wirkte trotz guter Anzeige selten.

In den RKI-Grippekarten sieht man einen deutlichen Infektgipfel in Süddeutschland und vor allem im Südwesten, der auch in dieser Woche weiter persistiert, was man auch in unserer Praxis sieht. Das epidemische Nux vomica hat unseren Alltag sehr erleichtert. Wir geben inzwischen die C200 lieber als die Tiefpotenz, weil sie sich besser bewährt hat. Aufgelöst in Wasser, stündlich ein Teelöffel. Auch prophylaktisch geben wir es gern in Familien, wenn ein Mitglied erkrankt ist. Dann als C30 eine Gabe.

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Update zur Grippewelle

Nux vomica als epidemisches Mittel bei saisonaler Grippe im Februar 2018?

Ein Beitrag der Kanderner Praxis von Ulrich Welte und Markus Kuntosch

Seit Anfang des Jahres haben wir leicht gehäufte Grippefälle gesehen, die jedoch keinen epidemischen Charakter hatten, wie auch die RKI-Karten zeigten. Dennoch waren wir wach und ständig auf der Suche nach einem epidemischen Mittel, fanden jedoch keines. Immerhin waren schwere Verläufe zu sehen, sehr hartnäckiger Husten, einige schwere und ein schwerster Pneumoniefall, auch verschleppte Verläufe mit überlagerten Problemkeimen wie Staph. aureus und Prevotella spezies. Ferner sind die Voraussetzungen für eine proble­matische Grippewelle gegeben, weil seit Anfang 2018 in den USA und vor allem Australien eine saisonale Influenza vom Typ H3N2 grassiert und sich ausbreitet. Dieser Virustyp ist der unangenehmste unter den saisonalen Grippestämmen. Ältere Daten zeigen, dass bei Epidemien mit hohem H3N2-Anteil im Durchschnitt fast dreimal so viele, vor allem ältere Menschen an Influenza und ihren Folgen sterben wie in normalen Jahren.

Bei unseren Patienten gab es bis vor einigen Tagen keine Häufungen von homöopathischen Mitteln und auch keine eklatanten Heilverläufe, die eine Nennung rechtfertigen würden. Doch gerade in den letzten Tagen haben wir überraschend schnelle Heilungen innerhalb von 2-3 Stunden bei Kindern mit schweren Grippesymptomen gesehen. Das Mittel war jedes Mal Nux vomica, meist als C200, in Wasser gelöst, stündlich ein Löffel; in einem Fall auch als D6, fast ebenso wirksam. Wir stellen diese Beobachtung hiermit zur Überprüfung.

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Gelsemium bei der derzeit kursierenden "Kopfgrippe"

von Ulrich Welte - vom 20. Oktober 2017


11 gesichtete Fälle

Wir haben in der Kanderner Praxis seit Mitte September vermehrt das homöopathische Mittel Gelsemium bei akuten viralen Infekten gesehen. Das Mittel war in verschiedenen Potenzen (D6, C30 und C200) in 11 gesichteten Fällen während der letzten 2 Wochen gleich erfolgreich, vor allem wenn es sich um Symptome wie bei einer "Kopfgrippe" handelt, also Kopfweh, Schwindel, Zerschlagenheitsgefühl hinter den Augäpfeln, Lichtempfindlichkeit. Öfter auch Halsschmerzen, stechend, im Kehlkopf; Wundheitsgefühl im Rachen und an den Mandeln; Heiserkeit, Stimmschwäche. Auch Fieber unter 39 Grad tritt auf, häufig mit Schwindel. Bron­chitis-Symptome sind eher selten.

Auffallend ist, dass alle Patienten Beschwerden im Kopf hatten, drückende Kopfschmerzen, Benommenheit, Druck auf den Oberlidern mit dem Gefühl, die Augen nur schwer aufhalten zu können (typisches Symptom von Gelsemium), schwummriges Gefühl, duselig, schwindlig, benommen, lähmend (Gels), und hier hilft das Mittel auch am deutlichsten. Wenig Gliederschmerzen, nur wenig verschleimt. Weitere Hinweise auf das Mittel gab es auch bei repertorisierten Symptomen wie 'Würgreiz morgens beim Aufwachen' (in Radar nur 4 Mittel, darunter Gelsemium). Diese eine Patientin sprach schnell und überzeugend auf Gelsemium an, das Kopfweh ging sofort weg, dann auch der Würgreiz, sie war am nächsten Tag wieder gesund.

Die Hauptwirkung nach Einnahme ist meist schon nach Stunden eine Klärung im Kopf, freieres Gefühl im Kopf, klarere Gedanken. Der benommene Druck im Kopf geht nach Gelsemium rasch weg und zeigt damit die Haupt­richtung des Mittels, die eben auch die Hauptbeschwerde der umgehenden "Erkältung" ist.


Genius epidemicus: Gelsemium

Da wir anfangs noch nicht wussten, ob sich aktuell ein Genius epidemicus aus­breitet, versuchten wir nach bewährter Rademacher Art das einmal erfolgreiche Mittel bei allen Patienten, die gerade "erkältet" mit akutem Kopfweh, Schwindel, Halsweh, etc. in die Praxis kamen. Rasch zeigte sich, dass Gelsemium in unserer Gegend (Südbaden) zur Zeit tatsächlich eine epidemische Qualität hat. Es gab innerhalb von 3-4 Wochen eine recht ansehnliche Zahl von ca. 15-18 "Treffern", bis wir die Fälle zu sammeln begannen. Es sind also keine großen Zahlen, also eher eine leichte Epidemie. Seit den letzten 2 Wochen sind es nun immerhin 11 gesammelte Fälle, die auf Gelsemium ansprachen, so dass wir unsere Beobachtung hiermit zur Überprüfung stellen wollen.


Trotz Grippekarten des Robert Koch Instituts erhöhte Infektzahlen

Die Grippekarten des Robert Koch Instituts zeigen immer nur respiratorische Infekte mit den typischen Grippeviren. Hier ist zur Zeit bei uns und auch deutschlandweit kaum erhöhte Aktivität zu sehen, alles schön blau und gesund. Dennoch haben wir in der Praxis deutlich erhöhte Infektzahlen, aber mit anderer Symptomatik als bei den respiratorischen Grippe­verläufen, also wahr­scheinlich ein anderer als der dort erfasste Virustyp.

Link zu früheren Beiträgen mit Differenzierung verschiedener Grippemittel

Gelsemiu

Gelsemium sempervirens

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Kategorie: Fälle

Schlüsselwörter: Gelsemium sempervirens, Kopfgrippe

Mittel: Gelsemium sempervirens.

Fotos: Shutterstock 365422418 Gelsemium, Copyright Manfred Ruckzio

Shutterstock 619892681 Kopfweh Copyright Africa Studio

Update vom 04. April 2018.

Genius Epidemicus vom keuchenden Reizhusten während/nach der Grippe

Von Gabriele Spooren-Bunzel

Nach einer der schwersten Influenzaepidemien (höchster Krankenstand seit über 20 Jahren) bekommen während oder nach der Grippe/Influenza seit über 5 Monaten Patienten plötzlich einen keuchenden, asthmaähnlichen Reizhusten teilweise mit Fieber, großer Schwäche und Lymphknotenschwellung (viele Patienten zeigten auch eine aktivierte Mononukleose). Dieser heftige Reizhusten erinnert an Keuchhusten, da er tagsüber und nachts auch häufig zu Würgen/Erbrechen führt. Folgende Rubriken wurden ausgewählt:

Husten-keuchend

Husten-Keuchend-Rumoren von oben in der Brust nach unten; vernehmbares, hörbares

Allgemeines-Mononukleose

Brust-Schmerz-Husten-wund schmerzend

Brust-Schmerz-brennend

Das Mittel der Wahl bei über 150 Patienten war jedes Mal Muriaticum acidum C200 über 3 Tage, 3 x täglich verabreicht. Evtl. musste es nach 3 Tagen Pause nochmals wiederholt werden. Bei der sofortigen Einnahme von Muriaticum acidum C200 zu Beginn des Reizhustens konnte dieser häufig gestoppt werden.

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Update vom 13. März 2018.

Grippeverläufe teils schwerer als anfangs erwartet: bisher starben in Deutschland mindestens 358 Patienten an den Folgen

Anders als von uns anfänglich angenommen, ist die Gefährlichkeit der Epidemie doch größer als erwartet. Bei uns sahen wir keine lebensgefährlichen Verläufe außer anfangs einer schweren Pneumonie. Doch nun berichten die Medien über immer mehr Todesfälle. Das Robert Koch Institut gibt an, dass bis letzte Woche in Deutschland 358 Menschen an den Folgen der saisonalen Grippe verstorben seien. Allerdings umfasst diese Zahl nur die labordiagnostizierten Fälle. Die Zahl der mit einfacher klinischer Diagnose gestellten Todesfälle dürfte wesentlich höher liegen. BILD ("Dreischichtbetrieb im Krematorium") schildert einen dramatischen Anstieg der Todesfälle in Sachsen, die nicht immer als Influenza A oder B diagnostiziert wurden, sondern meist als Pneumonie oder Herzversagen bei Grippe.

https://www.bild.de/regional/dresden/grippe/totenstau-im-krematorium-55077310.bild.html

In unserer Praxis geht die Häufigkeit der Infekte nicht zurück, Tag für Tag kommen auch ganz frische Infekte. Die segensreiche Wirkung von Nux-v 200 ist nach wie vor überzeugend, und wir sind sicher, dass eine weite Verbreitung dieser Information hilfreich wäre, wie auch die zahlreichen positiven Kommentare auf unserem Blog zeigen. Wir haben kaum Mühe in der Behandlung, weil die größte Zahl der Patienten damit keine Kompli­kationen hat und schnell wieder gesund wird. Auch bei manchmal beobachteten Rückfällen hilft das Mittel im erwarteten Rahmen erneut. Kollegen, die daran zweifeln, ob homöopathische Mittel wirksam sind, könnten sie hier leicht auf die Probe stellen und das Mittel begleitend zu ihrer üblichen Therapie einsetzen; wir sind überzeugt, dass sie bessere Verläufe sehen würden als sonst.

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Update vom 9. März 2018.

Deutschland flächendeckend grippal: Nux-v weiter führend

Die RKI-Grippekarte zeigt in Deutschland ein flächendeckendes Rot, eine Ausbreitung der saisonalen Grippe wie seit 10 Jahren nicht mehr: https://influenza.rki.de/MapArchive.aspx. Die Verläufe scheinen generell aber nicht so schwer zu sein wie vor 2 Jahren, nur die landesweite Ausbreitung ist beeindruckend. In unserer Praxis liegt die Zahl der behandelten Patienten inzwischen weit über 100, und das epidemische Mittel ist weiter Nux vomica.

Nux vomica in der C200 ist das beste Mittel. Ein exemplarischer Verlauf, wie wir ihn hier sehr oft sehen, wird von einem Leser des Grippeblogs aus Bayern geschildert (siehe in der Kommentarspalte). Anfangs nahm er das scheinbar gut angezeigte Bryonia, doch als es nach einer Woche nicht half, sah er in unserem Blog Nux vomica. Die C30 half ihm nach wenigen Tagen, doch Restbeschwerden blieben. Darauf nahm er eine Woche später die C200 und war nach 3 Tagen beschwerdefrei. Der Krankheitsverlauf ging über 3 Wochen, und erst nach der C200 ging es wieder richtig gut.

Wenn das Mittel rechtzeitig genommen wird, kann es den Verlauf deutlich abkürzen oder auch quasi abortieren, wie es gerade vor wenigen Tagen bei einem Kollegen in unserer Praxis der Fall war. Markus Kuntosch war es nämlich, der gleich zu Beginn das epidemische Mittel gefunden hatte, weil ein damit behandeltes Kind nach wenigen Stunden wieder gesund wurde und wir dann Nux vomica probatorisch in anderen Fällen gaben, mit Erfolg. Nun durfte er die guten Früchte seiner homöopathischen Entdeckung auch selbst ernten. Er war Anfang der Woche nach einem langen Praxistag am Abend sicher, dass ihn die Grippe nun doch noch eingeholt hatte: Schüttelfrost, Wechsel von heiß und kalt in rascher Folge, starke Kopfschmerzen, Übelkeit, starkes Krankheitsgefühl, sehr abgeschlagen, das typische derzeitige Grippegefühl. Er nahm Nux vomica C200, ging ins Bett, schlief sehr lange und tief und erwachte morgens gesund und munter. Danke Nux vomica, danke liebe Homöopathie!

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Update vom 26. Februar 2018.

Nux vomica auch in Ungarn wirksam bei saisonaler Grippe.

Nux vomica bleibt weiter als epidemisches Mittel ganz vorn. Bei uns blieb das Verhältnis, in dem Nux-v. überzeugend wirkte, mit ca. 80% ziemlich gleich, doch wir haben nicht mehr alle Fälle einzeln festgehalten, weil wir von Fremdpatienten aus geschlossenen Kollegenpraxen nahezu überschwemmt wurden. Deren Zahl dürfte inzwischen auf über 80 angestiegen sein.

Inzwischen hat auch ein ungarischer Kollege, der unabhängig von uns auf das Mittel gekommen war und es mit Erfolg gegeben hatte, Nux vomica als epidemisches Mittel bestätigt. Siehe dazu im Link zu den Kommentaren.

Gibt es Folgemittel, wenn Nux-v. nicht hilft?

In ca. 20% war bei uns ein Folgemittel nötig. Es zeigten sich jedoch keine eindeutigen Zweitmittel. Vielleicht ist Bryonia bei intermittierendem Verlauf oder Phytolacca bei dominierendem Halsweh mit roten Mandeln oder Gelsemium bei Kopfgrippe oder Ipecacuanha bei starkem Würgreiz mit dem Husten oder Eupatorium bei besonders ausgeprägtem Zerschlagen­heitsgefühl etwas häufiger angezeigt, doch bei 2-3 Fällen pro Folgemittel kann bei unseren begrenzten Beobachtungs­zahlen nicht von einer Häufung gesprochen werden. In einem Fall war bei einer schweren Pneumonie ein Antibiotikum plus Ferrum phos C30 rettend, doch letzteres wurde nach rein individuellen Gesichtspunkten ausgesucht.

Welche Potenz?

Die wirksamen Potenzen reichen weiterhin von den tiefen bis zu den hohen, wobei das Mittel ab der C30 nachdrücklicher zu wirken scheint. Allerdings ist auch eine gewisse Rückfallquote zu beobachten, bei der ein mehrtägiges beschwerdefreies Intervall noch keine Heilung darstellt und eine erneute Mittelgabe nötig wird, besser in höherer Potenz als zuvor. Ferner ist eine häufige Wiederholung oft sehr nützlich. So kann zu Beginn über die ersten Tage eine 200er durchaus stündlich und dann seltener gegeben werden, je nach Wirkung. Als Prophylaxe scheint die C30 zu genügen, vielleicht 1x pro Woche bei bestehender Exposition. Bei sehr rascher Gabe, falls die Grippe plötzlich einsetzt, scheint eine einzige Hochpotenz zu genügen, sobald die Symptome sich erstmals zeigen. Das jedenfalls legen die folgenden zwei Fälle nahe.

Was sind besonders typische Symptome für Nux-v.?

Bei zwei Kollegen, die selbst zu erkranken drohten, war die 200er und die 1000er sehr schnell hilfreich und abortierte den Krankheitsverlauf gleich zu Beginn. Beide hatten die für das derzeitige epidemische Mittel besonders typischen Anzeichen: plötzlicher Beginn mit starkem Krankheitsgefühl in der Nacht früh morgens, mit Kopfweh und Übelkeit. Beide nahmen sofort Nux vomica, der eine als 200 und der andere als 1000, und es kam zu keinem Ausbruch des Infekts, nach 1-2 Stunden war es vorbei.

Wechselt das angezeigte Mittel je nach Epidemie?

Die seit Jahrhunderten beobachtete Tatsache, dass bei Epidemien mit gleicher Diagnose trotzdem oft ein unterschiedliches epidemisches Mittel angezeigt ist, kann man auch in unserer Beobachtung der saisonalen Grippe sehen. Es gibt kein "homöopathisches Mittel für Grippe", sondern man muss bei der jeweiligen Grippewelle so lange suchen, bis man das passende findet, und zwar durch Beobachtung der Wirkung. Man sucht zu Beginn durch die übliche Repertorisation der Symptome und gibt die resultierenden Mittel, bis man eines findet, das besonders überzeugend und rasch hilft. So war z. B. das im Frühjahr 2015 ausgezeichnet wirksame Mittel Squilla oder Scilla maritima heuer recht wirkungslos, wie wir bei einigen Patienten sahen, die dieses Mittel noch zuhause hatten und es wegen der damals so überzeugenden Wirkung zuerst nahmen, jedoch ohne vergleichbare Hilfe.

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Update vom 15. Februar 2018.

Nux vomica als epidemisches Mittel bei saisonaler Grippe bestätigt.

Ein Beitrag der Kanderner Praxis von Ulrich Welte und Markus Kuntosch

Inzwischen hat sich Nux vomica als epidemisches Mittel in unserer Praxis bestätigt. Es wurde bei über 30 Patienten mit diversen grippalen Symptomen gegeben und wirkte in ca. 80% der Fälle gut bis sehr gut. In ca. 20% der gut ansprechenden Patienten war ein Folgemittel nötig, oft Ipecacuanha oder ein persönliches Mittel. Interessant war auch, dass sehr oft Bryonia angezeigt schien. Mehrere Patienten nahmen es ohne deutliche Besserung, bis Nux-v. die Wende brachte. Auch Eupatorium wirkte trotz guter Anzeige selten.

In den RKI-Grippekarten sieht man einen deutlichen Infektgipfel in Süddeutschland und vor allem im Südwesten, der auch in dieser Woche weiter persistiert, was man auch in unserer Praxis sieht. Das epidemische Nux vomica hat unseren Alltag sehr erleichtert. Wir geben inzwischen die C200 lieber als die Tiefpotenz, weil sie sich besser bewährt hat. Aufgelöst in Wasser, stündlich ein Teelöffel. Auch prophylaktisch geben wir es gern in Familien, wenn ein Mitglied erkrankt ist. Dann als C30 eine Gabe.

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Update zur Grippewelle

Nux vomica als epidemisches Mittel bei saisonaler Grippe im Februar 2018?

Ein Beitrag der Kanderner Praxis von Ulrich Welte und Markus Kuntosch

Seit Anfang des Jahres haben wir leicht gehäufte Grippefälle gesehen, die jedoch keinen epidemischen Charakter hatten, wie auch die RKI-Karten zeigten. Dennoch waren wir wach und ständig auf der Suche nach einem epidemischen Mittel, fanden jedoch keines. Immerhin waren schwere Verläufe zu sehen, sehr hartnäckiger Husten, einige schwere und ein schwerster Pneumoniefall, auch verschleppte Verläufe mit überlagerten Problemkeimen wie Staph. aureus und Prevotella spezies. Ferner sind die Voraussetzungen für eine proble­matische Grippewelle gegeben, weil seit Anfang 2018 in den USA und vor allem Australien eine saisonale Influenza vom Typ H3N2 grassiert und sich ausbreitet. Dieser Virustyp ist der unangenehmste unter den saisonalen Grippestämmen. Ältere Daten zeigen, dass bei Epidemien mit hohem H3N2-Anteil im Durchschnitt fast dreimal so viele, vor allem ältere Menschen an Influenza und ihren Folgen sterben wie in normalen Jahren.

Bei unseren Patienten gab es bis vor einigen Tagen keine Häufungen von homöopathischen Mitteln und auch keine eklatanten Heilverläufe, die eine Nennung rechtfertigen würden. Doch gerade in den letzten Tagen haben wir überraschend schnelle Heilungen innerhalb von 2-3 Stunden bei Kindern mit schweren Grippesymptomen gesehen. Das Mittel war jedes Mal Nux vomica, meist als C200, in Wasser gelöst, stündlich ein Löffel; in einem Fall auch als D6, fast ebenso wirksam. Wir stellen diese Beobachtung hiermit zur Überprüfung.

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Gelsemium bei der derzeit kursierenden "Kopfgrippe"

von Ulrich Welte - vom 20. Oktober 2017


11 gesichtete Fälle

Wir haben in der Kanderner Praxis seit Mitte September vermehrt das homöopathische Mittel Gelsemium bei akuten viralen Infekten gesehen. Das Mittel war in verschiedenen Potenzen (D6, C30 und C200) in 11 gesichteten Fällen während der letzten 2 Wochen gleich erfolgreich, vor allem wenn es sich um Symptome wie bei einer "Kopfgrippe" handelt, also Kopfweh, Schwindel, Zerschlagenheitsgefühl hinter den Augäpfeln, Lichtempfindlichkeit. Öfter auch Halsschmerzen, stechend, im Kehlkopf; Wundheitsgefühl im Rachen und an den Mandeln; Heiserkeit, Stimmschwäche. Auch Fieber unter 39 Grad tritt auf, häufig mit Schwindel. Bron­chitis-Symptome sind eher selten.

Auffallend ist, dass alle Patienten Beschwerden im Kopf hatten, drückende Kopfschmerzen, Benommenheit, Druck auf den Oberlidern mit dem Gefühl, die Augen nur schwer aufhalten zu können (typisches Symptom von Gelsemium), schwummriges Gefühl, duselig, schwindlig, benommen, lähmend (Gels), und hier hilft das Mittel auch am deutlichsten. Wenig Gliederschmerzen, nur wenig verschleimt. Weitere Hinweise auf das Mittel gab es auch bei repertorisierten Symptomen wie 'Würgreiz morgens beim Aufwachen' (in Radar nur 4 Mittel, darunter Gelsemium). Diese eine Patientin sprach schnell und überzeugend auf Gelsemium an, das Kopfweh ging sofort weg, dann auch der Würgreiz, sie war am nächsten Tag wieder gesund.

Die Hauptwirkung nach Einnahme ist meist schon nach Stunden eine Klärung im Kopf, freieres Gefühl im Kopf, klarere Gedanken. Der benommene Druck im Kopf geht nach Gelsemium rasch weg und zeigt damit die Haupt­richtung des Mittels, die eben auch die Hauptbeschwerde der umgehenden "Erkältung" ist.


Genius epidemicus: Gelsemium

Da wir anfangs noch nicht wussten, ob sich aktuell ein Genius epidemicus aus­breitet, versuchten wir nach bewährter Rademacher Art das einmal erfolgreiche Mittel bei allen Patienten, die gerade "erkältet" mit akutem Kopfweh, Schwindel, Halsweh, etc. in die Praxis kamen. Rasch zeigte sich, dass Gelsemium in unserer Gegend (Südbaden) zur Zeit tatsächlich eine epidemische Qualität hat. Es gab innerhalb von 3-4 Wochen eine recht ansehnliche Zahl von ca. 15-18 "Treffern", bis wir die Fälle zu sammeln begannen. Es sind also keine großen Zahlen, also eher eine leichte Epidemie. Seit den letzten 2 Wochen sind es nun immerhin 11 gesammelte Fälle, die auf Gelsemium ansprachen, so dass wir unsere Beobachtung hiermit zur Überprüfung stellen wollen.


Trotz Grippekarten des Robert Koch Instituts erhöhte Infektzahlen

Die Grippekarten des Robert Koch Instituts zeigen immer nur respiratorische Infekte mit den typischen Grippeviren. Hier ist zur Zeit bei uns und auch deutschlandweit kaum erhöhte Aktivität zu sehen, alles schön blau und gesund. Dennoch haben wir in der Praxis deutlich erhöhte Infektzahlen, aber mit anderer Symptomatik als bei den respiratorischen Grippe­verläufen, also wahr­scheinlich ein anderer als der dort erfasste Virustyp.

Link zu früheren Beiträgen mit Differenzierung verschiedener Grippemittel

Gelsemiu

Gelsemium sempervirens

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Kategorie: Fälle

Schlüsselwörter: Gelsemium sempervirens, Kopfgrippe

Mittel: Gelsemium sempervirens.

Fotos: Shutterstock 365422418 Gelsemium, Copyright Manfred Ruckzio

Shutterstock 619892681 Kopfweh Copyright Africa Studio




Kommentare




Ute Kaiser

vor 2 Monate
vielen Dank für diesen Tip. Mir ging es wirklich schlecht und ich habe diesen Husten einfach nicht in den Griff bekommen. Nachdem ich den Artikel gelesen habe, habe ich Muriaticum acidum C200 sofort bestellt und nehme es heute den dritten Tag. Der Husten ist zwar noch nicht ganz weg, aber ich fühle mich nicht mehr so matt und erschöpft und kann nachts wieder ruhig schlafen. weiterlesen ...
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Gabriele Schöttler

vor 2 Monate
Grippesymptome
Nux vom C200 half vor 2 Tagen bei plötzlichem Schnupfen, Heiserkeit und vaginalem Ausfluß sehr schnell. Ebenso hellte es vor 8 Tagen die depressive Verstimmung auf bei 2 Grippepatienten mit starkem Husten mit Heiserkeit und Erschöpfung und Konjunktivitis. Die Grippesymtome wurden auch besser.Vielen Dank für den Tipp weiterlesen ...
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Gudrun Geilen

vor 3 Monate
Zwechfellentzündung
Nux vom C200 brachte mir zunächst Linderung, ich hatte sehr hohes Fieber/Husten/Zerschlagenheit/Schüttelfrost usw. wie eben eine Grippe; dann bekam ich sehr großen Durst auf kalte Getränke und Tuberculinum und Phos taten gut, aber der Husten und das pfeifende Atmen bekam ich nicht in den Griff. Als mein Mann ebenfalls mit diesen Symptomen anfing, bekam er Lyc und Belladonna, das ergab eine Linderung, dann konnte ich über die Fußreflextherapie erkennen, dass nur das Zwerchfell betroffen war, Lungen und Bronchien waren frei, obwohl Husten und das starke Bedürfnis durchatmen zu müssen, bestand weiterhin. Nach der Repertorisation von Brust/Entzündung/Zwerchfell stieß ich mitunter auch auf Ranunculus bulbus und Cuprum metall, außerdem gab ich dazu noch Bellis perennes, innerhalb eines Tages waren mein Mann und ich wieder gesund. weiterlesen ...
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Beate Graupner

vor 3 Monate
Fehlerteufelchen: ...Fragen zur Anwendung der... weiterlesen ...
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Beate Graupner

vor 3 Monate
Wenn die Leser dieser Seitenkommend zur Anwendung der homöopathischen Einzelmittel haben bzw. nicht weiter mit ihrem Laienwissen kommen, empfehle ich dringend, einen klassisch homöopatisch arbeitenden Heilpraktiker oder Arzt aufzusuchen und sich dort beraten und behandeln zu lassen! weiterlesen ...
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Y Freiberg

vor 3 Monate
Nux hilft auch im Norden!
Vielen Dank für den Beitrag. Unser Tochter (9 J) bekam vor 4 Tagen nachts plötzlich Halsschmerzen, kurz darauf schlimme Kopfschmerzen, hohes Fieber 40.3 starke Unruhe, redete viel wirres Zeug, Schwindel und Gefühl das Bett schwankt, Bauchschmerz, Schlaf nicht möglich. Belladonna schien das Angezeigte Mittel zu sein, es gab kurz Linderung leider kam es schnell zurück. Nachdem bei einigen meiner Patienten Nux gute Wirkung zeigte gab ich auch unserer Tochter Nux c200. Dann musste sie Erbrechen danach kam es zu sofortige Besserung von allem, Fieber sank auf 39.3 nach 1 std kam die Unruhe und der Schwindel zurück, Nux c200 trocken wiedholt, wieder Erbrechen und sofortige Besserung Fieber dann bei 38.3. 18 std nach der ersten Gabe Nux war fast alles weg, nur noch etwas Schlapp und müde. Und es ist nicht zurück gekommen. Ich liebe Homöopathie alles wie weg gezaubert und die Temperatur bei 37.3. Besser geht Heilung nicht... weiterlesen ...
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R.r.

vor 3 Monate
Nux vomica C30 - Helfer in der Not bei der derzeitigen Grippewelle!!!
Seit 5 Tagen hat mein Sohn (4 Jahre) bis 40 Fieber, Erbrechen, Durchfall, ist total schwach und schläft viel. Die kleinste Anstrengung ist zu viel. Aconitum half ein wenig bei dem ständig hohen Fieber. Aber keine wirkliche Besserung. Nach der ersten nux vomica Gabe morgens konnten wir schon nach 1 Stunde eine deutliche Besserung feststellen. Er hat die c30 5x tägl 2 Globulies bekommen. Ich muss sagen, das einzige Mittel, welches eine deutliche Besserung herbeigeführt hat. Und er hat wieder Appetit.... Vielen Dank für euren Bericht hier auf der Seite!!! weiterlesen ...
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A. M.

vor 3 Monate
Nux als C200 besser als C30
Ich hatte seit 3 Wochen Grippe (Schüttelfrost, Husten, muss den Kopf warm halten, Schmerzen und Zerschlagenheit). Bryonia D6 half nicht. Sah dann nach einer Woche den Grippeblog bei Narayana, nahm Nux-v C30 mit sofortiger Besserung, nur der Husten und Rückenschmerzen blieben. Dann vor 3 Tagen Nux-v C200 versucht, seit heute alles wieder in Ordnung. Danke! weiterlesen ...
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Hp Cordula Siefert

vor 4 Monate
Ich habe mit gutem Erfolg sehr häufig Cocculus indica eingesetzt, und zwar in C 30, 2-3 Gaben. War besonders wirksam bei diesem lang anhaltenden Kitzelhusten. Hat aber auch, gleich im Anfangsstadium gegeben, die Schwere der Erkrankung genommen. weiterlesen ...
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Susanne

vor 4 Monate
Grippe seit 5 Tagen
Ich habe es bei meinem Sohn am 3. KT probiert (fast 4 Jahre), da hat es nicht wirklich verbessert, kann es sein, dass die Potenz C200 zu hoch war? Wie oft muss ich es denn geben, habe 2-3 x 1 TL gegeben. Bei mir hat es ein bißchen den Druck im Kopf verbessert und mehr Klarheit aber die Schwäche ist immer noch stark. Fühle mich immer noch krank. weiterlesen ...
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Susanne

vor 4 Monate
Mit Nux vomica C30 bei meiner Tochter und in C200 bei meinem Mann konnte ich eine aufkeimenden Grippe aufgelöst 2-3 x 1 TL abwenden. Bei meinem Mann waren leichte Symptome für einige Tage und beim Kind am nächsten Tag alles i.O. Bei mir hat Nux nicht ausgereicht. Habe Rückenschmerzen im ISG zum Ende der Grippe mit China C200 gut behandelt, die Schwäche bleibt weiterhin nach 2 Wochen. Calcium carb hat leider auch nicht gebessert. Werde jetzt Scutellaria in Tiefpotenz verwenden. weiterlesen ...
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Jasmin

vor 4 Monate
Wenn nach China eine Schwäche zurück bleibt, dann ist Carbo vegetabilis ein gutes Folgemittel.....kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen.... weiterlesen ...
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