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Sommerzeit abschaffen? Das sagt die Wissenschaft dazu

Aktuelles

Zeitumstellung und Sommerzeit – Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden

Abbildung 1: Eine Abschaffung der Sommerzeit in Deutschland und Europa wird immer wieder diskutiert. Wie Studien zeigen, beeinflusst die Zeitumstellung durchaus Gesundheit und Wohlbefinden.

Jedes Jahr aufs Neue werden in Deutschland am letzten Sonntag im März die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Wir „verlieren“ eine Stunde Schlaf und können dafür längere helle Sommerabende genießen. Allerdings sprechen sich mittlerweile viele Expertinnen und Experten dafür aus, die Sommerzeit komplett abzuschaffen. Welche Argumente gegen die Zeitumstellung sprechen, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag. Außerdem gehen wir darauf ein, welche körperlichen Auswirkungen der Wechsel auf die Sommerzeit haben kann, und stellen Ihnen sieben Tipps vor, mit denen Sie Ihren Körper dabei unterstützen können, sich schneller an die neue Uhrzeit anzupassen.

Müdigkeit durch Zeitumstellung – Anpassung der inneren Uhr braucht Zeit

Abbildung 2: Unsere innere Uhr lässt sich nicht einfach vom einen auf den anderen Tag umstellen. Viele Menschen benötigen einige Tage oder sogar Wochen, bis ihr Körper sich vollständig an die Sommerzeit gewöhnt hat.

Viele Menschen empfinden die anhaltende Diskussion über die Abschaffung der Zeitumstellung als übertrieben. Eine Stunde früher oder später aufzustehen – kann das wirklich so einen großen Unterschied machen? Tatsächlich ist unsere innere Uhr deutlich sensibler, als häufig angenommen wird. Der menschliche Schlaf-Wach-Rhythmus wird maßgeblich durch den circadianen Rhythmus gesteuert. Dieser biologische Takt dauert 24 Stunden und wird hauptsächlich durch Tageslicht synchronisiert. Wird die Uhr im Frühjahr plötzlich um eine Stunde auf Sommerzeit vorgestellt, gerät dieser Rhythmus aus dem Gleichgewicht: Die gesellschaftliche Zeit (z.B. Arbeits- oder Schulzeiten) passt nicht mehr zur biologischen Zeit des Körpers – und das kann spürbare körperliche Folgen haben.

Ein häufiger Effekt der Zeitumstellung ist der sogenannte „soziale Jetlag“. Der Körper befindet sich noch im alten Rhythmus, während der Alltag bereits der neuen Uhrzeit folgt. Dadurch entsteht auf körperlicher Ebene ein Zustand, der einem Flug über mehrere Zeitzonen ähnelt. Typische Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, schlechtere Schlafqualität, geringere Leistungsfähigkeit und Reizbarkeit treten nach einer Zeitumstellung häufig auf. Viele Menschen benötigen mehrere Tage und manchmal sogar Wochen, um sich vollständig an den neuen Rhythmus anzupassen. Die Zeitumstellung im Frühjahr wird oft als besonders belastend empfunden, weil sie mit einer Verkürzung der Schlafzeit einhergeht.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der sogenannte Chronotyp – die individuelle biologische Veranlagung, wann Menschen am liebsten schlafen und wach sind. Vor allem Menschen vom Chronotyp „Eule“ fällt die Gewöhnung an die Sommerzeit oft schwer, da ihr natürlicher Schlaf-Wach-Rhythmus deutlich später liegt als der des gesellschaftlichen Durchschnitts. Dasselbe gilt für Teenager, die häufig abends länger aktiv sind und morgens später wach werden. Gleichzeitig erfordert ein früher Schulbeginn meist ein frühes Aufstehen. Wenn Menschen dauerhaft gegen die eigene innere Uhr leben, kann das langfristig gesundheitliche Folgen haben. Dazu zählen unter anderem chronischer Schlafmangel, anhaltende Müdigkeit und ein erhöhtes Risiko für Übergewicht. Die Zeitumstellung verstärkt diese ohnehin bestehende Diskrepanz zwischen biologischem Rhythmus und gesellschaftlichen Anforderungen zusätzlich.

Was sagt die Wissenschaft zur Abschaffung der Sommerzeit?

Innere Uhr und circadianer Rhythmus – Standardzeit entspricht eher dem natürlichen Tagesrhythmus

Abbildung 3: Ein wichtiges Argument für die permanente Standardzeit lautet, dass diese dem circadianen Rhythmus der meisten Menschen am ehesten entspricht.

Zur Frage, ob die Sommerzeit abgeschafft werden sollte, existieren bislang nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen. Ein weitgehender Konsens herrscht lediglich darüber, dass eine dauerhafte Sommerzeit nicht sinnvoll wäre. Zwar klingen lange, helle Abende zunächst positiv, doch würde die längere Tageshelligkeit voraussichtlich zu noch späteren Schlafenszeiten führen – und das, obwohl die meisten Menschen bereits ein Schlafdefizit haben. Die Mehrheit der Experten und Chronobiologen plädiert daher für eine Abschaffung der Zeitumstellung und eine Rückkehr zur Standardzeit (Winterzeit). Im Folgenden werden die wichtigsten Argumente für diesen Schritt vorgestellt.

1. Zirkadianer Rhythmus

Aufgrund der schlechteren Übereinstimmung der Sommerzeit mit der menschlichen circadianen Biologie fordert die American Academy of Sleep Medicine (AASM) die Einführung der permanenten Standardzeit. Ohne eine Abschaffung der Zeitumstellung würde die vermehrte morgendliche Dunkelheit und die längere abendliche Helligkeit im Sommer den circadianen Rhythmus künstlich nach hinten verschieben. In einer aktuellen US-Studie verglichen die Forschenden drei Szenarien: dauerhafte Standardzeit, dauerhafte Sommerzeit und halbjährliche Zeitumstellung. Man kam zu dem Ergebnis, dass die permanente Standardzeit die geringste Belastung für die menschliche innere Uhr darstellt, da sie mehr Tageslicht bietet und dadurch besser mit dem circadianen Rhythmus synchronisiert ist als die anderen beiden Varianten.

2. Sonnenstand

Ein weiteres Argument für die permanente Standardzeit, das in Studien häufig angeführt wird, betrifft den Lauf der Sonne. Die Winterzeit ist die Zeitregelung, bei der Sonnenstand und biologische Uhr am besten miteinander synchronisiert sind. Indem Menschen durch die Zeitumstellung nicht gezwungen werden, langfristig gegen ihren circadianen Rhythmus zu leben, kann die Allgemeingesundheit der Bevölkerung laut vieler Experten deutlich verbessert werden.

3. Reduktion von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Migräne und Adipositas

Immer mehr wissenschaftliche Studien beschäftigen sich auch mit den möglichen negativen Auswirkungen der Sommerzeit auf den Gesundheitszustand. Für gesunde Menschen ohne Vorerkrankungen stellt die Zeitumstellung in der Regel kein gravierendes Problem dar. Wer allerdings bereits an chronischen Erkrankungen leidet oder zu den Risikogruppen zählt, erlebt häufiger eine gesundheitliche Verschlechterung.

Eine Review zu Herz-Kreislauf-Risiken zeigte, dass die Zahl der Herzinfarkte – vor allem in der ersten Woche nach der Umstellung auf Sommerzeit im Frühjahr – moderat ansteigt. Als mögliche Ursachen nennen die Forschenden den durch die veränderte Uhrzeit bedingten Schlafverlust und eine circadiane Desynchronisation, also eine Störung des natürlichen biologischen Rhythmus. Eine US-amerikanische Modellierung auf County-Ebene weist außerdem darauf hin, dass die permanente Standardzeit im Vergleich zur jetzigen Wechselpolitik die Anzahl neuer Schlaganfälle um etwa 0,09 Prozent und die Adipositasrate um etwa 0,78 Prozent senken würde.

Darüber hinaus zeigte eine Erhebung der Schmerzklinik Kiel, dass die Häufigkeit von Migräneattacken in der Woche nach der Zeitumstellung im Frühjahr um 6,4 Prozent steigt. Auffällig ist vor allem die Zunahme von Migränefällen an Montagen direkt nach der Umstellung.

4. Weniger Tagesschläfrigkeit

Durch eine Abschaffung der Sommerzeit könnte auch die für die Zeitumstellung typische Tagesmüdigkeit zurückgehen. Eine systematische Review, die Schlaf und Schläfrigkeit im Zusammenhang mit der Zeitumstellung untersuchte, bestätigt diese Vermutung. Die Analyse von insgesamt 27 Studien ergab, dass die Umstellung auf Sommerzeit im Frühjahr häufig mit einer verkürzten Schlafdauer und Schlafqualität einhergeht. In der Folge kommt es zu vermehrter Tagesschläfrigkeit, die Abendchronotypen („Eulen“) besonders stark spüren.

5. Weniger Verkehrsunfälle

Eine große US-Analyse untersuchte 732.835 tödliche Verkehrsunfälle im Zeitraum von 1996 bis 2017. Wie sich zeigte, steigt das Risiko tödlicher Autounfälle in der Woche nach der Umstellung auf Sommerzeit um etwa 6 Prozent. Das entspricht durchschnittlich etwa 28 zusätzlichen Todesfällen pro Jahr in den USA. Die Forschenden führen diesen Effekt auf den bereits mehrfach erwähnten Schlafverlust und die circadiane Fehlanpassung zurück, die nach der Zeitumstellung auftreten können. Schlafmangel erhöht nachweislich die Aufmerksamkeitsfehler und Reaktionszeiten im Straßenverkehr, was kurzfristig zu mehr Verkehrsunfällen führen kann.

Von Morgenlicht bis Koffeinreduktion: 7 Tipps, um sich schneller an die Sommerzeit anzupassen

Tageslicht unterstützt die Anpassung der inneren Uhr nach der Zeitumstellung

Abbildung 4: Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie die Umstellung auf die Sommerzeit deutlich angenehmer gestalten und Ihrem Körper dabei helfen, sich nach der Zeitumstellung schneller anzupassen.

Derzeit deutet vieles darauf hin, dass eine mögliche Abschaffung der Zeitumstellung in Deutschland und Europa – falls sie überhaupt umgesetzt wird – noch einige Zeit auf sich warten lassen könnte. Bis dahin gilt es, den Körper bestmöglich beim Übergang in die neue Zeit zu unterstützen. Die folgenden Tipps und Strategien können dabei helfen, den Wechsel in die Sommerzeit angenehmer zu gestalten, ohne den natürlichen Schlafrhythmus zu stark aus dem Gleichgewicht zu bringen.

  • Verlegen Sie Ihre Schlafenszeiten schrittweise vor: Die Vorbereitung auf die Sommerzeit sollte nicht erst am Wochenende der Zeitumstellung beginnen. Ideal ist es, wenn Sie schon einige Tage zuvor Ihre Schlafenszeit um 15 bis 20 Minuten nach vorne verlegen. Dasselbe gilt selbstverständlich für die Aufstehzeiten. Auf diese Weise unterstützen Sie Ihren Körper dabei, sich an den neuen Rhythmus zu gewöhnen, und vermeiden einen „Mini-Jetlag“ an den Tagen nach der Zeitumstellung.
  • Tanken Sie morgens möglichst viel Tageslicht: Natürliches Licht ist der wichtigste Taktgeber für unseren circadianen Rhythmus. Wer nach der Zeitumstellung bereits morgens Licht tankt, hilft dem Organismus dabei, die innere Uhr neu zu justieren. Ein kurzer morgendlicher Spaziergang an der frischen Luft bringt außerdem den Kreislauf in Schwung und verhindert Tagesmüdigkeit.
  • Reduzieren Sie Bildschirmzeit und helles Licht am Abend: Blaues Licht, das von vielen digitalen Geräten ausgestrahlt wird, wirkt direkt auf das hormonelle Schlafsystem. Nutzen Sie abends noch Smartphone, Tablet oder Fernseher, wird durch das blaue Licht die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin unterdrückt. In der Folge verschiebt sich die innere Uhr nach hinten. Viele Schlafmediziner und Chronobiologen empfehlen deshalb, spätestens zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen helles Bildschirmlicht und weiteres künstliches Licht zu reduzieren.
  • Verzichten Sie spätestens ab der Mittagszeit auf Koffein: Der Genuss von Kaffee und anderen koffeinhaltigen Getränken zu spät am Tag kann den Schlafbeginn verzögern und das Einschlafen erschweren. Vermeiden Sie daher Kaffee, Cola oder Energydrinks am späten Nachmittag und Abend.
  • Planen Sie Bewegung regelmäßig und bewusst ein: Auch Bewegung hat einen maßgeblichen Einfluss auf den circadianen Rhythmus. Wer sich bewegt, signalisiert dem Körper, dass er sich in der aktiven Tagesphase befindet. Zudem erhöht Bewegung den Schlafdruck, sodass es abends leichter fällt, zur Ruhe zu kommen. Das gilt allerdings nur, wenn nicht zu spät am Abend noch intensiv trainiert wird. Körperlich moderate Aktivitäten am Vormittag oder frühen Nachmittag (z.B. lockeres Joggen, Radfahren, Yoga) sind deutlich besser geeignet.
  • Verzichten Sie auf schwere Mahlzeiten am Abend: Auch zu spätes Essen kann den Organismus belasten und die Nachtruhe stören. Essen Sie spätestens drei Stunden vor dem Schlafengehen die letzte Hauptmahlzeit, die idealerweise reichlich hochwertiges Eiweiß (z.B. Fisch, mageres Fleisch, Hüttenkäse) und wenig Fett enthalten sollte.
  • Seien Sie geduldig und nachsichtig mit Ihrem Körper: Viele Menschen brauchen einige Tage, bis ihr Körper sich vollständig an die Sommerzeit angepasst hat. Nach Möglichkeit sollten Sie daher wichtige Termine nicht direkt auf den Wochenbeginn nach der Zeitumstellung legen. Seien Sie stattdessen geduldig mit sich selbst und planen Sie regelmäßige Pausen ein, um Ihren Körper die Umstellung auf die Sommerzeit zu erleichtern.

Disclaimer

Dieser Artikel ersetzt keine Behandlung durch einen qualifizierten Therapeuten. Die Grundlage dieses Beitrags bilden Studien und aktuelle Literatur. Er darf nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden. Besprechen Sie ggf. Ihre Inspirationen aus diesem Artikel mit einem Therapeuten Ihres Vertrauens.

Biografisches

Katharina Korbach schreibt für den Narayana Verlag regelmäßig Blogbeiträge über Heilpflanzen und natürliche Wirkstoffe. Schon früh begann sie, sich für Sprache zu interessieren und eigene literarische Texte zu verfassen. Eine schwere Erkrankung während ihrer Abiturzeit veranlasste eine intensive Beschäftigung mit Gesundheits- und Ernährungsthemen, die bis heute anhält. Nach dem wiederholten Scheitern schulmedizinischer Behandlungsmethoden entschied sie sich für einen selbstwirksameren, naturheilkundlichen Therapieansatz. Eine pflanzenbasierte Ernährung war ein wesentlicher Schlüssel auf ihrem Heilungsweg.

Katharina studierte Kulturwissenschaften (B.A.) und Angewandte Literaturwissenschaft (M.A.). 2022 veröffentlichte sie ihren Debütroman „Sperling“ im Berlin Verlag. Heute lebt sie als freie Autorin, medizinische Redakteurin und Dozentin in Berlin. Ihre freie Zeit verbringt sie am liebsten mit Freunden oder beim Barre-Training. Außerdem liebt sie es, zu reisen und neue vegane Rezepte auszuprobieren.


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Abbildung 1: Berit Kessler/shutterstock.com ; Abbildung 2: fizkes/shutterstock.com ; Abbildung 3: kanyanat wongsa/shutterstock.com ; Abbildung 4: Me dia/shutterstock.com

26.03.2026

Katharina Korbach