Die Therapieerfolge von homoeopathischer Behandlung und Antibiotika-Behandlung bei Rinder-Mastitis sind kaum zu unterscheiden |
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Eine vor kurzem durchgeführte klinische Studie, die Forscher der Abteilung für Tierernährung und Tiergesundheit der Universität Kassel in Deutschland durchgeführt hatten, untersuchte die Wirksamkeit einer Therapie mit klassischen homöopathischen Mitteln |
in Fällen von leichter bis mittelschwerer Rinder-Mastitis (1) im Vergleich zu Antibiotika- Behandlungen und Placebo-Gaben. Die Studie wurde vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziell unterstützt. Um den Einsatz von Antibiotika beim ökologischen Nutzviehbestand zu reduzieren, schreiben die Verordnungen der EU (2) vor, homöopathische und pflanzliche Arzneimittel bevorzugt anzuwenden, sofern ihre therapeutische Wirkung für die Tierart und das Krankheitsbild geeignet sind. Die Anwendung chemisch-synthetischer allopathischer Arzneimittel ist nur unter strengen Bedingungen gestattet, falls der Einsatz homöopathischer und pflanzlicher Mitteln in diesem Fall unzweckmäßig sein sollte. Der Heilungserfolg blieb jedoch - unabhängig von der Behandlungsmethode und dem bakteriologischen Status - insgesamt auf einem niedrigen Niveau und zeigt damit die eingeschränkte Wirksamkeit beider Therapieverfahren bei diesem Krankheitsbild, sowohl der Behandlung mit Antibiotika als auch der Behandlung mit homöopathischen Mitteln. |
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Quelle: |
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(1) Euterentzündung |
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