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Spektrum Homöopathie 02/2010

Narayana Verlag 01.06.10
Aktuelles
- Minuten

Hahnemanns Miasmenkonzept, bis heute vielfach neu formuliert und interpretiert, gilt manchen Homöopathen als eine verschwommene, veraltete Idee, andere bauen ihre gesamte Methodik darauf auf. Der unterschiedliche Gebrauch des Konzepts der „Miasmen“ führt oft zu Verwirrung und schürt Debatten. 

„Spektrum der Homöopathie“ will die Vielfalt der Theorien in ihrer Entwicklung von 1828 bis 2010 abbilden und ihren Nutzen für die Praxis an typischen Fallbeispielen demonstrieren. Im Interview bringt Rajan Sankaran unser Anliegen auf den Punkt: „Für mich ist ein Miasma zunächst einmal etwas, was praktisch anwendbar sein sollte.“

Das Spektrum der Beiträge reicht von traditionellen Konzepten der Skrofulose und Tuberkulinie über Miasmatik als Vorläufer der modernen Traumalehre bis zu aktuellen Miasma-Modellen für die Fallanalyse nach Arzneigruppen.

Jörg Wichmann: Der Frust des Meisters / Rajan Sankaran: Werkzeug für die Praxis / Louis Klein: Historie der Miasmen / Gurmej Virk: Stereotype Reaktion/ Mike Keszler: Null Gefühle / Jan Scholten: Im Universum der Miasmen / Grant Bentley: Grundkräfte des Überlebens / Jutt Gnaigner-Rathmanner: Miasma und Trauma / Rosina Sonnenschmidt: Die Skorfulose / Markus Gantenbein: Die Tuberkuline / Alok Pareek: Das Übel vor dem Krebs