Abbildung 1: Alternative Schmerztherapien arbeiten weniger symptomorientiert als schulmedizinische Ansätze und betrachten den Körper stattdessen als komplexes Gesamtsystem.
Wer unter akuten oder chronischen Schmerzen leidet, weiß, wie stark diese den Alltag beeinflussen und die Lebensqualität einschränken können. Neben Schmerzmitteln und anderen schulmedizinischen Behandlungsverfahren existieren auch alternative Ansätze, die Beschwerden möglichst ganzheitlich lindern sollen. Zu den bekanntesten Methoden zählen Akupunktur, Akupressur und Neuraltherapie. In diesem Blogartikel stellen wir Ihnen diese drei alternativen Schmerztherapien genauer vor. Sie erfahren, auf welchen Wirkprinzipien die einzelnen Verfahren basieren, bei welchen Beschwerden sie typischerweise eingesetzt werden und worin die wichtigsten Unterschiede liegen. Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf die aktuelle Studienlange und gehen darauf ein, für wen sich welche Methode potenziell besonders gut eignet.
Schulmedizinische Ansätze der Schmerztherapie und ihre Grenzen
Abbildung 2: Für viele Betroffene von chronischen Schmerzen ist eine Kombination aus schulmedizinischen und alternativen schmerztherapeutischen Ansätzen der Schlüssel, um ihre Beschwerden langfristig zu lindern.
Herkömmliche Verfahren der Schmerztherapie verfolgen in erster Linie das Ziel, bestehende Schmerzen zu lindern und die körperliche Funktion möglichst wiederherzustellen. Abhängig von Ursache und Art der Beschwerden kommen dabei unterschiedliche Behandlungsansätze zum Einsatz. Besonders häufig werden Schmerzmittel wie entzündungshemmende Medikamente (z.B. NSAR), Muskelrelaxantien oder – bei starken Beschwerden – auch Opioide verordnet. Physiotherapie, Bewegungstherapie, Injektionen oder operative Eingriffe können die Behandlung ergänzen.
Vor allem bei akuten Schmerzen können diese schulmedizinischen Verfahren wirksam sein. Bei chronischen Schmerzen stoßen rein symptomorientierte Ansätze jedoch häufig an ihre Grenzen. Mögliche zugrunde liegende Faktoren wie Muskelverspannungen, Stress, Fehlregulationen des Nervensystems oder psychosomatische Belastungen werden von der klassischen Schmerztherapie oft nicht ausreichend berücksichtigt. Darüber hinaus kann eine langfristige Einnahme bestimmter schmerzlindernder Medikamente mit Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden, Müdigkeit oder – insbesondere bei Opioiden – einem erhöhten Abhängigkeitsrisiko verbunden sein.
Da chronische Schmerzen oft durch ein komplexes Zusammenspiel von körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren entstehen, wünschen sich viele Betroffene ergänzende und ganzheitliche Therapieansätze. Genau hier setzen alternative Verfahren wie Akupunktur, Akupressur und Neuraltherapie an, die wir Ihnen im Folgenden Abschnitt näher vorstellen. Wichtig ist jedoch, diese Methoden nicht als pauschalen Ersatz für schulmedizinische Behandlungen zu verstehen. Für viele Menschen mit chronischen Schmerzen kann vielmehr eine individuell abgestimmte Kombination aus schulmedizinischer Therapie, Bewegung, Stressmanagement und ergänzenden Verfahren besonders sinnvoll sein.
Akupunktur, Akupressur, Neuraltherapie: Die alternativen Ansätze im Kurzportrait
Abbildung 3: Sowohl Akupunktur als auch Akupressur und Neuraltherapie verfolgen das Ziel, Schmerzen ganzheitlich zu behandeln, gestörte Regulationsprozesse zu beeinflussen und die körperlichen Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Alternative Schmerztherapien gehen über rein symptomorientierte Ansätze hinaus. Anstatt nur die kurzfristige Linderung von Schmerzen zu fokussieren, spielen auch die Regulation körperlicher Prozesse, die Entspannung des Nervensystems und die Aktivierung der Selbstheilungskräfte eine entscheidende Rolle. Akupunktur, Akupressur und Neuraltherapie zählen zu den bekanntesten alternativen Verfahren, die vor allem bei chronischen Schmerzen, Verspannungen oder funktionellen Beschwerden eingesetzt werden. Trotz einiger Gemeinsamkeiten unterscheiden sich die Methoden deutlich hinsichtlich ihrer Durchführung, ihrer Wirkmechanismen und ihrer theoretischen Grundlagen.
1. Akupunktur
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird Akupunktur seit mehreren Jahrtausenden angewendet. Bei der Behandlungsmethode werden feine Nadeln in definierte Punkte des Körpers gesetzt, die entlang sogenannter Meridiane liegen. Bereits der Begriff „Akupunktur“ weist auf das Verfahren hin, da er sich aus den lateinischen Wörtern „acus“ (= Nadel) und „pungere“ (= stechen) zusammensetzt.
Nach dem Verständnis der TCM soll Akupunktur den Energiefluss („Qi“) harmonisieren, Blockaden lösen und die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktivieren. Während der Behandlung verbleiben die Nadeln in der Regel für etwa 20 bis 30 Minuten im Körper. Gleichzeitig sollen die Patientinnen und Patienten in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre zur Ruhe kommen. Moderne wissenschaftliche Erklärungsansätze gehen unter anderem davon aus, dass Akupunktur – sofern das Verfahren korrekt und fachkundig angewendet wird – die Durchblutung verbessern, das Nervensystem beeinflussen und die Ausschüttung körpereigener schmerzlindernder Botenstoffe unterstützen kann.
Die Einsatzgebiete der Akupunktur sind vielfältig. Häufig wird sie bei chronischen Schmerzen, Arthrose, Rückenbeschwerden, Muskelverspannungen oder Migräne angewendet. Darüber hinaus wird ihr möglicher Nutzen bei krebsbedingten Schmerzen untersucht. Besondere Aufmerksamkeit erhielt in diesem Zusammenhang eine chinesische Meta-Analyse, in der die Ergebnisse von 14 randomisierten kontrollierten Studien ausgewertet wurden.1 Die Forschenden fanden Hinweise darauf, dass Akupunktur bei Krebspatientinnen und -patienten mit einer signifikanten Schmerzlinderung verbunden sein kann. Darüber hinaus zeigte sich in mehreren der analysierten Studien, dass eine Kombination aus Akupunktur und herkömmlicher Schmerztherapie den Bedarf an Schmerzmitteln reduzieren konnte.
2. Akupressur
Auch die Akupressur hat ihre Wurzeln in der Traditionellen Chinesischen Medizin und basiert auf denselben Meridianpunkten wie die klassische Akupunktur. Im Gegensatz zur Akupunktur kommen jedoch keinerlei Nadeln zum Einsatz. Um die Lebensenergie Qi wieder in Fluss zu bringen, werden die entsprechenden Punkte stattdessen durch Druck, Massage oder kreisende Bewegungen stimuliert. Jedem Akupressurpunkt werden dabei bestimmte Organe oder Körperbereiche zugeordnet. Durch die gezielte Stimulation dieser Punkte sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden und Beschwerden in den betroffenen Bereichen verschwinden oder gar nicht erst entstehen.
Die Akupressur kann sowohl therapeutisch durchgeführt als auch eigenständig in Form der Selbstmassage angewendet werden. Oftmals kommt sie bei muskulären Verspannungen, stressbedingten Beschwerden, Übelkeit, Schmerzen im unteren Rücken oder anderen leichten bis moderaten Schmerzformen zum Einsatz. Da die Methode nicht invasiv ist und ohne Hilfsmittel auskommt, gilt sie als besonders niedrigschwellig und alltagstauglich.
Aufgrund ihrer einfachen Anwendung eignet sich die Akupressur besonders gut zur unterstützenden Behandlung wiederkehrender Beschwerden. Dazu zählen beispielsweise Regelschmerzen, von denen schätzungsweise etwa 50 bis 90 Prozent aller Frauen betroffen sind. Hinweise auf die mögliche Wirksamkeit liefert eine 2018 im Fachjournal American Journal of Obstetrics and Gynecology publizierte Studie mit 200 Frauen im Alter zwischen 18 und 34 Jahren, die unter starken Menstruationsschmerzen litten.2 Während eine Gruppe die übliche Behandlung mit Schmerzmitteln oder hormonellen Verhütungsmittel fortsetzte, erhielt die andere Gruppe eine detaillierte Anleitung zur selbstständigen Durchführung von Akupressur. Bereits nach drei Monaten berichteten 37 Prozent der Teilnehmerinnen aus der Akupressur-Gruppe, dass sich ihre Regelschmerzen mindestens halbiert hatten. Nach sechs Monaten lag dieser Anteil sogar bei 58 Prozent.
3. Neuraltherapie
Im Gegensatz zu Akupunktur und Akupressur stammt die Neuraltherapie nicht aus der TCM, sondern aus der Naturheilkunde und Regulationsmedizin. Bei diesem Verfahren werden Lokalanästhetika (z.B. Procain oder Lidocain) gezielt in bestimmte Haut-, Muskel- oder Gewebebereiche injiziert. Ziel der Behandlung ist es, das vegetative Nervensystem zu beeinflussen, Schmerzen zu lindern und die körpereigenen Regulations- und Heilungsprozesse zu unterstützen.
Die Neuraltherapie basiert im Wesentlichen auf zwei Behandlungskonzepten: der Segmenttherapie und der Störfeldtherapie. Die Segmenttherapie beruht auf der Annahme, dass bestimmte Hautareale, Muskeln, Gelenke und innere Organe über gemeinsame Nervenbahnen miteinander verbunden sind. Durch die gezielte Injektion eines Betäubungsmittels in schmerzhafte oder auffällige Körperregionen sollen Reize innerhalb dieser Nervenverbindungen beeinflusst und Beschwerden gelindert werden. Die Störfeldtherapie geht hingegen davon aus, dass chronische Entzündungen, Narben oder andere belastende Gewebeveränderungen sogenannte Störfelder bilden können. Diese sollen das vegetative Nervensystem dauerhaft reizen und dadurch auch in entfernten Körperregionen Beschwerden verursachen können. Durch die Injektion eines Lokalanästhetikums in oder um das vermutete Störfeld soll dieser Reiz unterbrochen und die körpereigene Regulation wieder unterstützt werden.
Zu den häufigen Anwendungsgebieten der Neuraltherapie zählen neben chronischen Schmerzen auch Narbenbeschwerden, Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, rheumatische Beschwerden, Kopfschmerzen und Migräne sowie Neuralgien (Nervenschmerzen). Im Mittelpunkt steht bei der Therapieform insbesondere das vegetative Nervensystem, das zahlreiche unbewusst ablaufende Körperfunktionen reguliert. Befürworter der Neuraltherapie gehen davon aus, dass die Behandlung gestörte Regelkreise im Körper positiv beeinflussen und dadurch zur Linderung verschiedener Beschwerden beitragen kann.
Für wen ist welche Methode am besten geeignet?
Alle alternativen Schmerztherapien verfolgen ein gemeinsames Ziel: Schmerzen möglichst ganzheitlich zu lindern und die Regulationsfähigkeit des Körpers zu unterstützen. Welche Methode am besten geeignet ist, hängt unter anderem von der Art der Beschwerden, den persönlichen Vorlieben sowie von möglichen Ängsten und Vorerkrankungen ab.
Die Akupunktur gilt für Menschen mit chronischen Schmerzen wie Kniearthrose oder Rückenschmerzen sowie Migräne als ideal. Wer unter Blutgerinnungsstörungen, schweren Hautinfektionen oder einer ausgeprägten Angst vor Nadeln leidet, ist für die Schmerztherapie hingegen meist nicht geeignet. Eine deutlich sanftere, nadelfreie Alternative bietet die Akupressur, die unter anderem häufig bei akuten Spannungskopfschmerzen, Nackenverspannungen, Übelkeit oder zur allgemeinen Entspannung zum Einsatz kommt. Nicht geeignet ist die Anwendung von Akupressur bei akuten Verletzungen, offenen Wunden oder Knochenbrüchen. Personen mit therapieresistenten, chronischen Schmerzen, Neuralgien, Muskelverspannungen oder chronischen Entzündungen wird oftmals bevorzugt die Neuraltherapie empfohlen. Ungeeignet ist diese jedoch bei Allergien gegen Lokalanästhetika, schweren Blutgerinnungsstörungen oder der Einnahme von Blutverdünnern.
Generell gilt: Bei chronischen oder länger bestehenden Schmerzen werden häufiger Akupunktur oder Neuraltherapie eingesetzt, da diese Verfahren gezielter auf das Nervensystem und tiefere Regulationsprozesse einwirken sollen. Die beiden Verfahren dürfen ausschließlich von Ärztinnen und Ärzten mit entsprechender Zusatzausbildung oder – im Falle der Akupunktur – auch von qualifizierten Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern durchgeführt werden. Die Akupressur hingegen erfordert keine medizinische Ausbildung und eignet sich nach einer Einweisung sehr gut für die Selbstbehandlung zu Hause.
Die Perspektive der Wissenschaft: Studien zu alternativer Schmerztherapie
Abbildung 4: Während einige Studien zur Wirksamkeit von Akupunktur existieren, ist die Studienlage zu Akupressur und Neuraltherapie bislang noch begrenzt.
Nach wie vor wird alternativen Schmerztherapien oft nachgesagt, den schulmedizinischen Verfahren in puncto Wirksamkeit deutlich unterlegen zu sein. Doch stimmt das wirklich? Die wissenschaftliche Bewertung fällt je nach Methode und Anwendungsgebiet unterschiedlich aus. Besonders gut erforscht ist bis dato die Akupunktur. Die sogenannte GERAC-Studie („German Acupuncture Trials“) zählt zu den weltweit größten Studien zur Wirksamkeit der Akupunktur.3 Im Rahmen dieser Untersuchungen wurden unter anderem Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen im unteren Rücken untersucht. Eine Akupunkturbehandlung über sechs Monate führte bei den meisten der Probandinnen und Probanden zu einem signifikanten Rückgang der Beschwerden, was die Effekte der damaligen Standardtherapie deutlich übertraf.
Auch Wissenschaftler der Charité untersuchten die Wirksamkeit der Akupunktur in einem groß angelegten Modellvorhaben mit rund 200.000 Schmerzpatienten über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Forschenden kamen zu dem Ergebnis, dass Akupunktur als ein sicheres Verfahren mit bestätigter Wirksamkeit eingestuft werden kann. Drei von vier Patienten mit Kopfschmerzen oder chronischen Rückenschmerzen (Lumbalsyndrom) berichteten auch ein halbes Jahr nach der Behandlung noch von einer spürbaren Verbesserung ihrer Beschwerden. Noch höhere Erfolgsraten zeigten sich unter andere bei Asthma bzw. allergischer Rhinitis, Dysmenorrhö und Arthroseschmerzen.
Im Vergleich zur Akupunktur ist die Datenlange zur Akupressur und zur Neuraltherapie bislang begrenzter. Dennoch gibt es Studien und systematische Reviews, die darauf hindeuten, dass beide Verfahren bei bestimmten Beschwerden positive Effekte haben können – vor allem als ergänzende Maßnahmen im Rahmen einer umfassenden und multimodalen Schmerztherapie. So bestätigt etwa eine aktuelle systematische Review und Meta-Analyse, dass Akupressur Schmerzen, Druckempfindlichkeit und funktionelle Einschränkungen bei verschiedenen chronischen Schmerzsyndromen verbessern kann.4 Zur Neuraltherapie existieren bislang deutlich weniger große und repräsentative Studien. Aus diesem Grund wird die Methode in der evidenzbasierten Medizin derzeit eher als ergänzendes Verfahren eingeordnet.
Fazit
Vor allem für Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden und die nach ergänzenden oder ganzheitlicheren Behandlungsmöglichkeiten suchen, gewinnen alternative Schmerztherapien wie Akupunktur, Akupressur und Neuraltherapie zunehmend an Bedeutung. Obwohl die verschiedenen Verfahren unterschiedliche Ansätze verfolgen, haben sie gemeinsam, dass sie selten nur die Schmerzsymptome in den Mittelpunkt stellen, und stattdessen den Körper als Gesamtsystem betrachten. Während die Akupunktur mittlerweile vergleichsweise gut wissenschaftlich untersucht ist, bleibt die Studienlage zu Akupressur und Neuraltherapie bislang noch begrenzter. Dennoch berichten viele Betroffene von positiven Effekten hinsichtlich Schmerzlinderung und verbesserter Lebensqualität.
Disclaimer
Dieser Artikel ersetzt keine Behandlung durch einen qualifizierten Therapeuten. Die Grundlage dieses Beitrags bilden Studien und aktuelle Literatur. Er darf nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden. Besprechen Sie ggf. Ihre Inspirationen aus diesem Artikel mit einem Therapeuten Ihres Vertrauens.
Biografisches
Katharina Korbach schreibt für den Narayana Verlag regelmäßig Blogbeiträge über Heilpflanzen und natürliche Wirkstoffe. Schon früh begann sie, sich für Sprache zu interessieren und eigene literarische Texte zu verfassen. Eine schwere Erkrankung während ihrer Abiturzeit veranlasste eine intensive Beschäftigung mit Gesundheits- und Ernährungsthemen, die bis heute anhält. Nach dem wiederholten Scheitern schulmedizinischer Behandlungsmethoden entschied sie sich für einen selbstwirksameren, naturheilkundlichen Therapieansatz. Eine pflanzenbasierte Ernährung war ein wesentlicher Schlüssel auf ihrem Heilungsweg.
Katharina studierte Kulturwissenschaften (B.A.) und Angewandte Literaturwissenschaft (M.A.). 2022 veröffentlichte sie ihren Debütroman „Sperling“ im Berlin Verlag. Heute lebt sie als freie Autorin, medizinische Redakteurin und Dozentin in Berlin. Ihre freie Zeit verbringt sie am liebsten mit Freunden oder beim Barre-Training. Außerdem liebt sie es, zu reisen und neue vegane Rezepte auszuprobieren.
Quellen
- He Y, Guo X, May BH, Zhang AL, Liu Y, Lu C, Mao JJ, Xue CC, Zhang H. Clinical Evidence for Association of Acupuncture and Acupressure With Improved Cancer Pain: A Systematic Review and Meta-Analysis. JAMA Oncol. 2020 Feb 1. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31855257/.
- Blödt S, Pach D, Eisenhart-Rothe SV, Lotz F, Roll S, Icke K, Witt CM. Effectiveness of app-based self-acupressure for women with menstrual pain compared to usual care: a randomized pragmatic trial. Am J Obstet Gynecol. 2018 Feb. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29155036/.
- Haake M, Müller HH, Schade-Brittinger C, Basler HD, Schäfer H, Maier C, Endres HG, Trampisch HJ, Molsberger A. German Acupuncture Trials (GERAC) for chronic low back pain: randomized, multicenter, blinded, parallel-group trial with 3 groups. Arch Intern Med. 2007 Sep 24. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17893311/.
- Lee TKW, Chang JR, Hao D, Fu SN, Wong AYL. The Effectiveness of Auricular Acupressure on Chronic Musculoskeletal Pain: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. J Integr Complement Med. 2025 Jan. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39018502/.
Abbildung 1: Apurbo12345/shutterstock.com ; Abbildung 2: triocean/shutterstock.com ; Abbildung 3 triocean/shutterstock.com ; Abbildung 4: H_Ko/shutterstock.com
01.10.2026