Abbildung 1: Die Darm-Hirn-Achse verbindet Verdauungstrakt, Darmmikrobiom und Gehirn miteinander. Auch bei Migräne könnte sie eine Rolle spielen.
Migräne ist weit mehr als einfach ein starker Kopfschmerz und kann die Lebensqualität von Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Derzeit rückt in der Forschung rund um die Erkrankung zunehmend die Verbindung zwischen Darm und Gehirn in den Fokus. In diesem Beitrag erfahren Sie, was die Darm-Hirn-Achse ausmacht, welche Zusammenhänge zwischen Darmmikrobiom, Entzündungsprozessen und Migräne diskutiert werden und welche Rolle die Ernährung sowie bestimmte Nährstoffe spielen können. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen zehn alltagstaugliche Möglichkeiten, mit denen Sie eine darmfreundliche Lebensweise unterstützen und damit möglicherweise auch Ihre Migräneprävention sinnvoll ergänzen können.
Migräne: Mehr als nur starke Kopfschmerzen
Abbildung 2: Neben einseitigen, pulsierenden Kopfschmerzen und einer erhöhten Licht- und Geräuschempfindlichkeit kann Migräne bei manchen Betroffenen auch eine Aura verursachen.
Einseitige, pulsierende oder pochende Kopfschmerzen, die häufig mehrere Stunden bis Tage anhalten, begleitet von Übelkeit, Erbrechen und einer ausgeprägten Licht- und Geräuschempfindlichkeit – all das können Symptome einer Migräne sein. Die neurologische Erkrankung zeichnet sich durch wiederkehrende Kopfschmerzattacken aus, die deutlich über einen gewöhnlichen Kopfschmerz hinausgehen. Bei einem Teil der Betroffenen geht einer Attacke eine sogenannte Aura voraus, die sich beispielsweise durch vorübergehende Sehstörungen, Kribbeln oder Sprachstörungen äußern kann. Die Häufigkeit und Ausprägung der Attacken unterscheiden sich dabei von Mensch zu Mensch erheblich.
Die Entstehung von Migräne ist komplex und wird durch ein Zusammenspiel genetischer, neurologischer, hormoneller und umweltbedingter Faktoren beeinflusst. Auch Stress, Schlafmangel, hormonelle Schwankungen, Alkohol oder individuelle Ernährungsgewohnheiten können bei empfindlichen Personen Attacken begünstigen. In den vergangenen Jahren ist im Zusammenhang mit Migräne zudem die Darm-Hirn-Achse zunehmend in den wissenschaftlichen Fokus gerückt. Was diese komplexe Verbindung konkret ausmacht, welche Rolle sie bei der Entstehung und Regulation einer Migräne spielen könnte und welchen Einfluss die Ernährung dabei möglicherweise hat, erfahren Sie im weiteren Verlauf dieses Beitrags.
Was genau versteht man unter der Darm-Hirn-Achse?
Als Darm-Hirn-Achse wird die enge, wechselseitige Kommunikation zwischen dem Magen-Darm-Trakt und dem Gehirn bezeichnet. Es handelt sich dabei nicht um eine einzelne anatomische Struktur, sondern um ein komplexes Netzwerk aus Nervensystem, Immunsystem, Hormonen, Stoffwechselprodukten und Darmmikrobiom. Eine wichtige Verbindung zwischen Darm und Gehirn bildet der Vagusnerv, über den Signale aus dem Verdauungstrakt an das zentrale Nervensystem weitergeleitet werden. Gleichzeitig kann das Gehirn über das autonome Nervensystem und hormonelle Signalwege die Darmbewegung, die Verdauung sowie die Funktion der Darmbarriere beeinflussen. Die Kommunikation läuft somit in beide Richtungen: Einerseits sendet der Darm Informationen an das Gehirn – andererseits nimmt das Gehirn umgekehrt aber auch Einfluss auf den Darm.
Eine Schlüsselrolle in dieser Verbindung spielt zudem das Darmmikrobiom, also die Gesamtheit der im Darm lebenden Mikroorganismen. Die dort ansässigen Bakterien können unter anderem kurzkettige Fettsäuren und weitere wichtige bioaktive Substanzen bilden, die auf Stoffwechsel, Immunreaktionen und Nervensystem einwirken. Umgekehrt können beispielsweise Schlafmangel, Stress oder psychische Belastungen die Zusammensetzung und Aktivität des Darmmikrobioms verändern. Aus diesem Grund gilt die Darm-Hirn-Achse heute als wichtiges Kommunikationssystem, über das Bereiche wie Ernährung, Stress, Stoffwechsel und Immunsystem miteinander verbunden sind. Bei neurologischen Erkrankungen, zu denen auch die Migräne zählt, wird untersucht, ob Veränderungen dieser Kommunikation an der Entstehung oder Ausprägung der Beschwerden beteiligt sein könnten.
Migräne und Darm-Hirn-Achse: Wie hängt beides zusammen?
Abbildung 3: Wenngleich aktuelle Forschung auf einen Zusammenhang zwischen Darmmikrobiom und Migräne hindeutet, sind die zugrundeliegenden Mechanismen noch nicht vollständig geklärt.
Die Forschung zur Verbindung zwischen Darm und Gehirn hat in den vergangenen Jahren auch in Bezug auf Migräne deutlich an Bedeutung gewonnen. Wie mehrere Studien zeigen, leiden Menschen mit Migräne häufiger unter gastrointestinalen Beschwerden.1 Zudem kann sich die Zusammensetzung des Darmmikrobioms von der Darmflora gesunder Personen unterscheiden. Eine systematische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2025 fand beispielsweise Hinweise auf Unterschiede in der bakteriellen Zusammensetzung und eine geringere mikrobielle Vielfalt bei Menschen mit Migräne.2 Welche Bedeutung diese Veränderungen tatsächlich für die Entstehung oder Verstärkung von Migräne haben, ist allerdings noch nicht abschließend geklärt.
1. Entzündliche Prozesse
Eine mögliche Verbindung zwischen Darm und Migräne besteht über das Immunsystem und bestimmte entzündliche Prozesse. Veränderungen des Darmmikrobioms können die Aktivität von Immunzellen und die Bildung bestimmter Botenstoffe (z.B. Zytokine) beeinflussen. Vor allem wird diskutiert, inwiefern eine veränderte mikrobielle Zusammensetzung an der Entstehung entzündlicher und neuroinflammatorischer Prozesse beteiligt ist, die wiederum eine Migräneattacke begünstigen können. Aktuelle Reviews beschreiben vor allem eine mögliche Verbindung zwischen Darmmikrobiom, Immunaktivierung, oxidativem Stress und der Aktivierung des sogenannten trigeminovaskulären Systems. Ein direkter ursächlicher Zusammenhang zwischen einer bestimmten Darmflora und Migräne ist bislang allerdings nicht bewiesen.
2. Darmbarriere
Auch die Integrität der Darmbarriere könnte eine Rolle spielen. Normalerweise reguliert die Darmwand sehr genau, welche Stoffe aus dem Darminhalt in den Körper gelangen. Wird diese Barriere jedoch beeinträchtigt, kann sich die Durchlässigkeit erhöhen, sodass unter Umständen vermehrt bakterielle Bestandteile und mikrobielle Produkte mit dem Immunsystem in Kontakt kommen. Allerdings ist derzeit noch nicht eindeutig geklärt, ob eine erhöhte Darmdurchlässigkeit zur Entstehung von Migräne beiträgt oder ob sie möglicherweise selbst eine Folge anderer mit der Migräne in Zusammenhang stehender Prozesse ist.
3. Vagusnerv
Darm und Gehirn sind zudem durch den sogenannten Vagusnerv miteinander verbunden. Dieser übernimmt einen wesentlichen Teil der Kommunikation zwischen den Organen des Verdauungstrakts und dem zentralen Nervensystem. So können Signale aus dem Darm über den Vagusnerv an das Gehirn weitergeleitet werden, während das Gehirn über das autonome Nervensystem wiederum die Darmfunktion beeinflusst. Auch bakterielle Stoffwechselprodukte und Veränderungen im Darmmilieu können diese Signalwege beeinflussen. Im Zusammenhang mit Migräne wird deshalb untersucht, ob Veränderungen der Darm-Hirn-Kommunikation über den Vagusnerv die Schmerzverarbeitung und neuroinflammatorische Prozesse beeinflussen können.
4. Bakterielle Stoffwechselprodukte
Nicht zuletzt sind die Stoffwechselprodukte der Darmbakterien, sogenannte Darmmetabolite, besonders interessant. Dazu gehören beispielsweise kurzkettige Fettsäuren (Short Chain Fatty Acids = SCFA) wie Acetat, Propionat und Butyrat, die bei der bakteriellen Fermentation von Ballaststoffen entstehen. Sie beeinflussen unter anderem die Darmbarriere, Immunreaktionen und Stoffwechselprozesse und könnten über die Darm-Hirn-Achse auch auf das Nervensystem einwirken. Veränderungen solcher mikrobiell gebildeten Metaboliten werden auch als möglicher Migränemechanismus diskutiert. Die direkten klinischen Belege sind bis dato jedoch begrenzt.
Die Rolle von Ernährung und nitratreicher Kost bei Migräne
Abbildung 4: Die Ernährung kann Migräne individuell beeinflussen. Insbesondere nitratreiche Lebensmittel stehen im Verdacht, bei einigen Menschen Migräneattacken auszulösen oder zu verstärken.
Die Ernährung kann bei Migräne sowohl als möglicher Trigger eine Rolle spielen als auch positiv-unterstützend wirken. So etwas wie eine allgemeingültige „Migränediät“ gibt es allerdings nicht: Welche Lebensmittel potenziell eine Attacke auslösen, unterscheidet sich individuell erheblich. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit von 2025 kommt zu dem Ergebnis, dass bestimmte Ernährungsweisen, insbesondere die ketogene Ernährung und die DASH-Diät, die Häufigkeit und teilweise auch die Schwere von Migräneattacken reduzieren können.3 Gleichzeitig ist die Evidenz diesbezüglich noch begrenzt, weshalb pauschale Verbotslisten meist wenig sinnvoll sind. Wichtiger für Betroffene ist es, persönliche Zusammenhänge zwischen Ernährung und Migräneattacken zu erkennen und gleichzeitig auf eine ausgewogene und regelmäßige Ernährung zu achten.
Eine besondere Rolle wird zudem Nitrat und dem daraus entstehenden Stickstoffmonoxid (NO) zugeschrieben. Nitrate kommen natürlicherweise in Lebensmitteln wie Roter Bete und Blattgemüse vor, werden aber auch als Konservierungsstoffe in verarbeiteten Fleischwaren eingesetzt. Im Körper beziehungsweise bereits in der Mundhöhle können Nitrate über Nitrit zu Stickstoffmonoxid umgewandelt werden. Dieses beeinflusst unter anderem die Gefäßweite und kann bei empfindlichen Menschen möglicherweise Migräneprozesse begünstigen. Interessanterweise zeigte eine Studie, dass Migränebetroffene häufiger nitrat-, nitrit- und NO-reduzierende Bakterien im Mund aufwiesen.4 Auch experimentelle Untersuchungen deuten auf eine Verbindung zwischen dem Nitrat-Nitrit-NO-Stoffwechsel und Migräne hin.
Relevante Nährstoffe für Nervensystem und Migräneprävention
Einige Mikronährstoffe und Fettsäuren werden im Zusammenhang mit Migräneprävention besonders intensiv untersucht. Eine aktuelle Übersichtsarbeit zu Ernährung und Migräne stuft unter anderem Magnesium, Riboflavin (Vitamin B2) und Omega-3-Fettsäuren als relevant ein.5 Im Folgenden stellen wir Ihnen die genannten Nährstoffe und deren Wirkungen bei Migräne jeweils vor.
- Magnesium: Magnesium ist an zahlreichen Prozessen der Reizweiterleitung, Muskel- und Nervenfunktion sowie am Energiestoffwechsel beteiligt. Ob ein Zusammenhang zwischen einer unzureichenden Magnesiumversorgung und Migräne besteht, beschäftigt die Forschung seit Jahren. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse von 2025 wertete 22 randomisierte Studien zu verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln aus. Für Magnesium zeigten sich dabei signifikante Verringerungen der Anzahl der Migräneattacken, der monatlichen Migränetage und der Schmerzintensität im Vergleich zu Kontrollgruppen.6
- Riboflavin (Vitamin B2): Riboflavin spielt vor allem im mitochondrialen Energiestoffwechsel eine wichtige Rolle. Da bei Migräne unter anderem mögliche Veränderungen der mitochondrialen Funktion und des oxidativen Stoffwechsels diskutiert werden, wird Vitamin B2 als möglicher unterstützender Ansatz untersucht. Eine Meta-Analyse von zwölf klinischen Studien mit insgesamt 749 Teilnehmenden fand Hinweise auf eine Verringerung der Häufigkeit und Dauer von Migräneattacken bei Supplementierung von Riboflavin.7
- Omega-3-Fettsäuren: Die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA sind ein zentraler Bestandteil unserer Zellmembranen und an verschiedenen Prozessen der Entzündungsregulation beteiligt. Ob sie die bei Migräne diskutierten entzündlichen Prozesse beeinflussen können, ist bislang nicht eindeutig geklärt.
Von Ballaststoffen bis Bewegung: 9 Tipps für eine darmfreundliche Lebensweise bei Migräne

Abbildung 5: Faktoren wie eine vielfältige Ernährung, regelmäßiger Schlaf und ausreichend Bewegung können eine ganzheitliche Migräneprävention unterstützen.
Es ist nicht möglich, die Darm-Hirn-Achse mit nur einer einzelnen Maßnahme umfassend zu optimieren. Vielmehr können verschiedene Gewohnheiten einen insgesamt gesunden Lebensstil unterstützen und sich so auch positiv auf die Erkrankung auswirken. Gerade bei Migräne ist es sinnvoll, mögliche persönliche Auslöser zu beobachten, ohne vorschnell ganze Lebensmittelgruppen aus dem Speiseplan zu streichen. Die folgenden Empfehlungen verbinden aktuelle Erkenntnisse zur Migräneprävention mit dem wachsenden Wissen über die Darm-Hirn-Achse.
- Lassen Sie keine Mahlzeiten ausfallen: Lange Fastenperioden oder stark schwankende Essenszeiten können bei manchen Menschen Migräneattacken begünstigen. Eine regelmäßige Nahrungsaufnahme über den Tag hilft zudem dabei, die Energie konstant zu halten.
- Achten Sie auf eine ballaststoffreiche Ernährung: Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen liefern Ballaststoffe, die von bestimmten Darmbakterien teilweise zu kurzkettigen Fettsäuren verstoffwechselt werden. Dies bildet eine wichtige Grundlage für ein vielfältiges Darmmikrobiom.
- Essen Sie möglichst bunt und vielfältig: Eine abwechslungsreiche Auswahl pflanzlicher Lebensmittel versorgt den Körper mit unterschiedlichen Ballaststoffen sowie mit sekundären Pflanzenstoffen. Vielfalt auf dem Teller kann zugleich auch Vielfalt im Darmmikrobiom unterstützen – ein Aspekt, dessen Effekte in Bezug auf Migräne derzeit intensiv erforscht werden.
- Trinken Sie ausreichend: Der Appell, ausreichend zu trinken, zählt zu den bekanntesten gesundheitlichen Empfehlungen. Eine angemessene Flüssigkeitszufuhr ist nicht zuletzt bei Migräne sehr wichtig. Besonders an heißen Tagen sowie bei sportlicher Aktivität oder starkem Schwitzen sollte auf regelmäßiges Trinken geachtet werden.
- Identifizieren Sie Ihre persönlichen Trigger in der Ernährung: Alkohol, Koffein, bestimmte verarbeitete Lebensmittel oder individuelle Unverträglichkeiten können in einigen Fällen Migräneattacken begünstigen. Anstatt vorsorglich eine ganze Reihe von Lebensmitteln dauerhaft zu meiden, sollten Sie bei Bedarf ein Migräne- und Ernährungstagebuch führen. Die Reaktion auf einzelne Lebensmittel kann individuell sehr unterschiedlich ausfallen.
- Nehmen Sie ausreichend Magnesium und Vitamin B2 auf: Magnesium und Riboflavin (Vitamin B2) zählen zu den Nährstoffen, die im Zusammenhang mit der Migräneprävention vergleichsweise gut untersucht sind. Eine ausgewogene Ernährung sollte daher regelmäßig magnesium- und riboflavinreiche Lebensmittel enthalten. Eine hoch dosierte Supplementierung der Vitalstoffe sollte hingegen stets ärztlich besprochen werden.
- Integrieren Sie Omega-3-reiche Lebensmittel in Ihren Speiseplan: Fettreicher Seefisch, Walnüsse, Lein- und Chiasamen liefern Omega-3-Fettsäuren, die unter anderem die Regulation entzündlicher Prozesse unterstützen. Eine gezielte Migräneprävention durch Omega-3-Supplemente wird durch die derzeitige Studienlage allerdings noch nicht gestützt.
- Bewegen Sie sich idealerweise täglich: Moderate körperliche Aktivität kann zur Vorbeugung von Migräne beitragen und wirkt sich gleichzeitig positiv auf Stoffwechsel, Stressregulation und allgemeines Wohlbefinden aus. Gut geeignet sind zum Beispiel Walking, Radfahren, Schwimmen oder moderates Krafttraining – entscheidend ist hierbei vor allem die Regelmäßigkeit.
- Priorisieren Sie ausreichenden Schlaf und Schlafroutinen: Sowohl Schlafmangel als auch stark wechselnde Schlafzeiten können bei empfindlichen Menschen Migräneattacken begünstigen. Regelmäßige Schlafenszeiten unterstützen wiederum unsere „innere Uhr“, den sogenannten zirkadianen Rhythmus. Dieser ist über verschiedene Signalwege auch mit der Darm-Hirn-Achse verbunden.
Disclaimer
Dieser Artikel ersetzt keine Behandlung durch einen qualifizierten Therapeuten. Die Grundlage dieses Beitrags bilden Studien und aktuelle Literatur. Er darf nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden. Besprechen Sie ggf. Ihre Inspirationen aus diesem Artikel mit einem Therapeuten Ihres Vertrauens.
Biografisches
Katharina Korbach schreibt für den Narayana Verlag regelmäßig Blogbeiträge über Heilpflanzen und natürliche Wirkstoffe. Schon früh begann sie, sich für Sprache zu interessieren und eigene literarische Texte zu verfassen. Eine schwere Erkrankung während ihrer Abiturzeit veranlasste eine intensive Beschäftigung mit Gesundheits- und Ernährungsthemen, die bis heute anhält. Nach dem wiederholten Scheitern schulmedizinischer Behandlungsmethoden entschied sie sich für einen selbstwirksameren, naturheilkundlichen Therapieansatz. Eine pflanzenbasierte Ernährung war ein wesentlicher Schlüssel auf ihrem Heilungsweg.
Katharina studierte Kulturwissenschaften (B.A.) und Angewandte Literaturwissenschaft (M.A.). 2022 veröffentlichte sie ihren Debütroman „Sperling“ im Berlin Verlag. Heute lebt sie als freie Autorin, medizinische Redakteurin und Dozentin in Berlin. Ihre freie Zeit verbringt sie am liebsten mit Freunden oder beim Barre-Training. Außerdem liebt sie es, zu reisen und neue vegane Rezepte auszuprobieren.
Quellen
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- Roldán-Ruiz A, Bertotti G, López-Moreno M. Effects of Dietary Interventions in Patients With Migraine: A Systematic Review. Nutr Rev. 2025 Jul 1. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39749874/.
- Gonzalez A, Hyde E, Sangwan N, Gilbert JA, Viirre E, Knight R. Migraines Are Correlated with Higher Levels of Nitrate-, Nitrite-, and Nitric Oxide-Reducing Oral Microbes in the American Gut Project Cohort. mSystems. 2016 Oct 18. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5080405/.
- Gazerani P, Papetti L, Dalkara T, Cook CL, Webster C, Bai J. The Brain, the Eating Plate, and the Gut Microbiome: Partners in Migraine Pathogenesis. Nutrients. 2024 Jul 11. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39064664/.
- Talandashti MK, Shahinfar H, Delgarm P, Jazayeri S. Effects of selected dietary supplements on migraine prophylaxis: A systematic review and dose-response meta-analysis of randomized controlled trials. Neurol Sci. 2025 Feb. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39404918/.
- Amini S, Heidari Z, Clark CCT, Bagherniya M. The effect of riboflavin on the mean attack frequency, severity, and duration of migraine headaches: A systematic review and dose-response meta-analysis of clinical trials. J Res Med Sci. 2026 Jan 31. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41769676/.
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27.08.2026